Rolf Benz schreibt ein neues Kapitel. Ein deutsches Investorenkonsortium übernimmt das traditionsreiche Polstermöbelunternehmen von Kuka Home und führt die Marke damit wieder vollständig in deutsche Hände zurück. Der Verkaufsprozess, der 2025 von der chinesischen KUKA Investment and Management Co. Ltd. angestoßen wurde, steht kurz vor dem Abschluss, der Vollzug wird für März erwartet.
Für Rolf Benz bedeutet der Eigentümerwechsel vor allem eines: Kontinuität. Das Konsortium bekennt sich klar zum Standort Deutschland, zur Produktion im Nordschwarzwald und zur langfristigen Weiterentwicklung der Marke. Frank Niehage, Sprecher des Konsortiums und künftiger Aufsichtsratsvorsitzender, spricht von gezielten Investitionen, einer stärkeren Fokussierung und möglichen strategischen Expansionen. Ziel ist es, die Innovationskraft zu erhöhen und das Unternehmen nachhaltig profitabel auszurichten.

An der operativen Spitze bleibt Verlässlichkeit bestehen. CEO Jürgen Mauß und CFO Jens Hofmann führen das Unternehmen weiter und beteiligen sich künftig selbst. Premiumanspruch, Designführerschaft und höchste Qualität seien seit 60 Jahren unverrückbare Leitlinien und würden es auch bleiben, so Mauß.
Für die Belegschaft soll die Übernahme Stabilität und Perspektive schaffen. Know-how, Erfahrung und Leidenschaft der Mitarbeiter gelten als Fundament des Erfolgs. Gleichzeitig sendet Rolf Benz ein klares Signal an den Markt: Die Marke steht weiterhin für zeitloses Design, langlebige Qualität und eigene Fertigung in Deutschland.
Mit der Rückkehr in deutsche Eigentümerstrukturen verbindet Rolf Benz Tradition mit einer neuen strategischen Ausrichtung. Die Botschaft ist deutlich: Made in Germany bleibt Kern der Identität, ergänzt um unternehmerischen Weitblick für die kommenden Jahre.
