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    Startseite » Porsche trennt sich von Bugatti Rimac und Rimac Group
    Business & Success

    Porsche trennt sich von Bugatti Rimac und Rimac Group

    By RedaktionApril 25, 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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    Bei Bugatti beginnt ein neues Kapitel. Porsche hat vereinbart, seine Beteiligungen an Bugatti Rimac und an der Rimac Group an ein von HOF Capital geführtes Investorenkonsortium zu verkaufen. Die entsprechenden Verträge wurden am 24. April unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter den üblichen Vorbehalten, darunter die Freigabe durch die zuständigen Behörden, und wird vor Ende 2026 erwartet.

    Für Porsche markiert der Schritt eine klare strategische Entscheidung. Der Sportwagenhersteller zieht sich aus beiden Beteiligungen vollständig zurück und richtet den Fokus wieder stärker auf das eigene Kerngeschäft. Bislang hielt Porsche 45 Prozent an Bugatti Rimac sowie 20,6 Prozent an der Rimac Group. Das Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac war 2021 gemeinsam mit der Rimac Group gegründet worden, um der traditionsreichen Marke Bugatti eine neue industrielle und technologische Heimat zu geben.

    Künftig soll die Rimac Group die Kontrolle über Bugatti Rimac übernehmen und zugleich eine strategische Partnerschaft mit HOF Capital und BlueFive Capital eingehen, um das weitere Wachstum zu unterstützen. HOF Capital wird darüber hinaus neben Gründer Mate Rimac zum größten Anteilseigner der Rimac Group. Für Bugatti bedeutet das eine neue Eigentümerstruktur, in der technologische Ambition, Kapital und langfristige Markenführung enger zusammenrücken sollen.

    Inhaltlich liest sich der Schritt wie eine Neuordnung der Kräfte. Porsche verweist darauf, gemeinsam mit Rimac die Grundlage für Bugattis Zukunft gelegt und zugleich wesentlich dazu beigetragen zu haben, Rimac Technology als etablierten Tier 1 Technologieanbieter zu entwickeln. Jetzt folgt der geordnete Rückzug. Rimac wiederum betont die Rolle von Porsche als entscheidenden Partner beim Aufbau von Bugatti Rimac und sieht sich nun in einer Struktur, die die Umsetzung der langfristigen Vision weiter beschleunigen soll.

    Auch die neuen Investoren formulieren ihren Anspruch bewusst entlang der Marke. HOF Capital spricht von einem Zusammenspiel aus Tradition und Innovation, das Bugatti seit mehr als einem Jahrhundert auszeichne. BlueFive Capital deutet den Einstieg ebenfalls nicht als reine Finanztransaktion, sondern als Bekenntnis zu jener Mischung aus Schönheit, Leistung und Obsession, die mit Ettore Bugattis Erbe verbunden wird.

    Finanzielle Details wurden von den Beteiligten nicht veröffentlicht. Gerade deshalb liegt der Fokus derzeit weniger auf Bewertungsfragen als auf der strategischen Bedeutung des Deals. Für Porsche ist es ein Schritt der Konzentration. Für Rimac ist es ein Ausbau der Kontrolle. Und für Bugatti beginnt damit eine neue Phase, in der die Marke unter veränderten Besitzverhältnissen weiter zwischen extremer Performance, technologischer Zukunft und ikonischem Luxus positioniert werden soll.

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