Nach dem starken Auftakt 2025 setzt Kering sein Engagement für nachhaltige Innovation im Schmuckbereich fort. Gemeinsam mit CIBJO, dem internationalen Dachverband der Schmuckindustrie, sowie unter wissenschaftlicher Koordination von POLI.design startet 2026 die zweite Ausgabe des Kering Generation Award X Jewelry. Im Zentrum steht diesmal ein bewusst poetisch gewähltes Leitmotiv: „Second Chance, First Choice“. Es geht um die Frage, wie Materialien, Prozesse und Technologien im Schmuck neu gedacht werden können, nicht als Kompromiss, sondern als bewusste erste Wahl.
Der Award richtet sich gleichermaßen an Studierende und Start-ups, die Nachhaltigkeit nicht als Einschränkung, sondern als kreativen Motor verstehen. Zehn international renommierte Hochschulen und Akademien mit Fokus auf Schmuck und Nachhaltigkeit sind beteiligt. Studierende entwickeln unter Mentorat ihrer Professor:innen ein Schmuckstück, das aus verworfenen Materialien neue Bedeutung schafft. Der materielle Wert tritt dabei bewusst in den Hintergrund. Entscheidend ist die Idee, die Gestaltung, die Haltung.
Parallel dazu sind Start-ups eingeladen, bestehende Produkte, Services oder Technologien einzureichen, die den ökologischen Fußabdruck der Branche messbar reduzieren. Gesucht werden Lösungen aus vier Bereichen: neue Materialien jenseits klassischer Lieferketten, KI-Anwendungen für Design und Produktion, nachhaltige Verpackungskonzepte sowie Technologien für Handel und Kundenerlebnis, die Zirkularität ermöglichen.
Die Finalist:innen präsentieren ihre Projekte im Juli 2026 während der Haute Couture Week in Paris. Für die Gewinner:innen öffnet sich danach nicht nur eine Bühne, sondern ein konkreter Weg in die Branche: ein Mentoringprogramm bei POLI.design für das beste Start-up, ein Praktikum in einem der Schmuckhäuser von Kering für das beste Studierendenprojekt.
Mit dabei sind auch die Schmuck-Maisons der Gruppe, darunter Boucheron, Pomellato, Dodo und Qeelin. Für Kering ist der Award kein Nebenschauplatz, sondern Teil einer langfristigen Strategie. Nachhaltigkeit soll dort entstehen, wo Handwerk, Technologie und kulturelle Verantwortung zusammentreffen.
