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    Startseite » Kering Foundation startet internationales Forschungsprogramm zum Schutz von Frauen und Kindern
    Business & Success

    Kering Foundation startet internationales Forschungsprogramm zum Schutz von Frauen und Kindern

    By RedaktionDezember 8, 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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    Foto von iam_os auf Unsplash
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    Die Kering Foundation arbeitet künftig mit der McGill University und der Sexual Violence Research Initiative (SVRI) zusammen, um ein bislang wenig beleuchtetes Thema stärker in den Fokus zu rücken: die engen Zusammenhänge zwischen Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder. Das neue Forschungsprogramm soll über mehrere Jahre hinweg evidenzbasierte, lokal verankerte Erkenntnisse fördern und zugleich Wege aufzeigen, wie Prävention und Unterstützung weltweit verbessert werden können.

    Die Initiative setzt sowohl auf wissenschaftliche Tiefe als auch auf praxisnahe Expertise. McGill erweitert dafür die Ausbildung von Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs und bindet sie aktiv in internationale Projekte ein. Dazu gehören systematische Untersuchungen von Schutzmaßnahmen, sozialpolitischen Instrumenten und Präventionsstrategien im Bereich familiärer Gewalt sowie Forschungsarbeiten, die Stimmen von Kindern, Betreuungspersonen und Fachkräften aus stationären Einrichtungen in Kanada und Frankreich sichtbar machen.

    Parallel dazu konzentriert sich die SVRI auf den Aufbau einer belastbaren Forschungslage in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen. Unterstützt werden Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in ihren Heimatländern mit Gewaltprävention befassen und aus ihren jeweiligen sozialen Kontexten heraus neue Lösungsansätze entwickeln. Der Austausch mit Behörden, NGOs und weiteren Stakeholdern soll dafür sorgen, dass Forschungsergebnisse nicht im akademischen Raum verhallen, sondern tatsächliche Veränderungen anstoßen.

    Das gemeinsame Programm umfasst internationale Workshops, Fachveranstaltungen, Webinare und Advocacy-Aktivitäten. Ziel ist es, Forschungserkenntnisse so aufzubereiten, dass sie politische Entscheidungen beeinflussen und Institutionen unterstützen, die sich weltweit gegen geschlechtsspezifische und innerfamiliäre Gewalt engagieren.

    François-Henri Pinault, Präsident der Kering Foundation, betont den langfristigen Ansatz der Initiative und die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen. Delphine Collin-Vézina von der McGill University sieht in dem Projekt eine Chance, zukünftige Forscherinnen und Forscher gezielt auszubilden und ihre Arbeit eng an die Lebensrealität betroffener Familien zu knüpfen. Elizabeth Dartnall, Executive Director der SVRI, verweist auf die Bedeutung lokaler Expertise und auf die Notwendigkeit nachhaltiger Unterstützung, um Gewalt wirksam zu reduzieren.

    Mit dieser Kooperation entsteht ein Netzwerk, das Forschung, Praxis und politische Gestaltung enger miteinander verbindet. Das Programm möchte einen Beitrag dazu leisten, Gewalt gegen Frauen und Kinder konsequenter zu verstehen, wirksamer zu bekämpfen und langfristig Strukturen zu verändern, die bis heute zu ihrem Fortbestehen beitragen.

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