Glashütte Original erweitert seine Senator-Linie um zwei neue Chronographen. Der Senator Chronograph trägt Silberweiß und Blau, der Senator Chronograph Navigator setzt auf ein schwarzes Zifferblatt mit Leuchtziffern. Unter den unterschiedlichen Oberflächen steckt dieselbe Technik: das automatische Manufakturkaliber 37-24 mit Flyback-Funktion und Panoramadatum. Beide Modelle sind laut Hersteller seit August 2026 erhältlich.
Die Neuheiten zeigen, wie weit sich der Charakter einer Uhr über das Zifferblatt verändern lässt. Gehäusematerial, Abmessungen und Funktionen bleiben gleich. Die Entscheidung fällt zwischen zwei historischen Vorbildern: der gut ablesbaren Fliegeruhr und der eleganteren Gestaltung früher Beobachtungsuhren.
Schwarz, leuchtend, Navigator
Beim Senator Chronograph Navigator liefert die Fliegeruhren-Gestaltung der 1940er-Jahre den Ausgangspunkt. Auf dem mattschwarzen Blatt stehen arabische Ziffern aus massiver Leuchtmasse; auch Stunden- und Minutenzeiger tragen Super-LumiNova. Die weiße Tachymeterskala am äußeren Zifferblattring ergänzt den kontrastreichen Auftritt. Mit ihr lässt sich aus der gestoppten Zeit über eine bekannte Strecke die Durchschnittsgeschwindigkeit ablesen.
Dazu kommen eine markante Fliegerkrone und pilzförmige Chronographendrücker bei zwei und vier Uhr. Kleine Sekunde und 30-Minuten-Zähler liegen einander gegenüber, das Panoramadatum sitzt bei sechs Uhr. So bleibt die Anzeige trotz Stoppfunktion und Datum klar gegliedert.

Silberweiß mit blauen Akzenten
Der Senator Chronograph setzt einen anderen Akzent. Sein silberweißes Zifferblatt besitzt eine fein strukturierte Oberfläche, die Hilfszifferblätter tragen ein kreisförmiges Dekor. Die römischen Ziffernappliken bestehen aus Massivgold und sind blau beschichtet. Gebläute Zeiger und ein Weißgoldrahmen um das Panoramadatum ergänzen die Gestaltung.
Als Vorbild nennt die Manufaktur Glashütter Beobachtungsuhren aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert: Präzisionstaschenuhren, die unter anderem in der Seefahrt verwendet wurden. Der historische Bezug führt hier zu einer deutlich ruhigeren, klassischeren Optik als beim Navigator.

Ein Druck für die nächste Zeitmessung
Technisch verbindet die beiden Modelle das Kaliber 37-24: ein integrierter Automatikchronograph mit Säulenradsteuerung und Flyback. Letzteres ist der praktische Unterschied zum gewöhnlichen Stoppen und Zurückstellen: Ein Druck beendet die laufende Messung, setzt den Chronographen auf null und startet ihn erneut. Für unmittelbar aufeinanderfolgende Zeitabschnitte spart das mehrere Handgriffe.
Das Werk arbeitet mit vier Hertz und bietet bis zu 70 Stunden Gangreserve. Eine Siliziumspirale soll die Empfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern und Temperaturschwankungen reduzieren. Durch den Saphirglasboden sind die Dreiviertelplatine mit Streifenschliff, gebläute Schrauben und ein stark skelettierter Rotor mit einer Schwungmasse aus 21-karätigem Gold sichtbar.

Bandwechsel ohne Werkzeug
Die Edelstahlgehäuse messen jeweils 41 Millimeter im Durchmesser und 12,9 Millimeter in der Höhe; von Bandanstoß zu Bandanstoß sind es 48,5 Millimeter. Die Wasserdichtheit gibt Glashütte Original mit fünf bar an.
Zur Wahl stehen ein sandfarbenes Synthetikband, ein Edelstahlband mit Feinverstellung oder Alligatorleder – schwarz beim Navigator, blau beim hellen Senator Chronograph. Schnellwechselstege erleichtern den Wechsel am Gehäuse. Neu bei Glashütte Original ist zudem das Schnellwechselsystem der Doppelfaltschließe: Auch sie lässt sich zwischen passenden Bändern ohne Werkzeug tauschen.
Erhältlich sind die Modelle in den Boutiquen der Marke und bei offiziellen Handelspartnern. Die Wahl betrifft damit vor allem den Auftritt – die Chronographentechnik bleibt dieselbe.
Quelle: Glashütte Original, Presseinformation August 2026; Produktinformationen zu Senator Chronograph und Navigator.
